Sonntag, 30. November 2008

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"Nun hat das niedersächsische Umweltministerium einen Kontrapunkt zur traurigen Buchhaltung der Roten Listen gesetzt: Weiße Listen. Vor einigen Wochen erschien die "Weiße Liste der Säugetiere Niedersachsens", ein Erfolgsverzeichnis für Vögel kam bereits 2006 heraus. Es stellte 90 Brutvögel und 21 Gastvögel vor, deren Bestand in Niedersachsen zugenommen hat. Das ist eine gar nicht so schlechte Bilanz. Von den 211 niedersächsischen Brutvogelarten sind 77 gefährdet, 34 davon vom Aussterben bedroht.

Ermutigend wirkt ein Blick auf die Erfolgsmeldungen. Als 1974 die erste niedersächsische Rote Liste erschien, gab es keine Seeadler, und nur noch elf Kranichpaare. Heute leben hier wieder 400 Kranichpaare und 19 Seeadlerpaare. Der 1974 noch als bedroht eingestufte Graureiher ist heute wieder überall zu Hause. Auf die Weiße Liste kamen Schleiereule und Schwarzstorch.

Biber und Fischotter sind in niedersächsische Gewässer zurückgekehrt." (via)




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