Samstag, 25. Oktober 2008

Der böse Spekulant ist immer der andere

"Die Bezeichnung Carry-Trade ist anschaulich, weil diese Investoren tatsächlich nichts anderes taten, als Geld um den Globus zu bugsieren", sagt Flassbeck. Das Spiel ging über Jahre gut. In Japan war es ein regelrechter Volkssport, sich Geld bei der Bank zu leihen und zum Beispiel in Island zu investieren.

Auch in Ungarn war es gang und gäbe, sein Eigenheim mit Hypotheken aus dem Niedrigzinsland Schweiz zu finanzieren. Und selbst auf dem deutschen Anleger-Portal Wallstreetonline.de, auf dem sich schon die Hobby-Spekulanten des Neuen Marktes zu tummeln pflegten, finden sich Beiträge zu diesen Geschäften. (via)