Freitag, 26. September 2008

Die professionellen Versuche der Zersetzung mit verschiedenen Methoden erzeugen nur noch ein eingeschränktes Mass an Mitleid und selbst das Einstreuen von Textschnipseln in Gespräche aus meiner - alleinigen - nächtlichen Leselektüre verliert irgendwann den Überraschungseffekt. Genau wie psychologische Newsletter in meinem Account, die seit Monaten passend zu meiner Leselektüre fast wörtlich genau klingende Literaturtipps liefern. Oder der Einsatz von Trigger-Tigern in Online-Zeitungen und Blogs. Oder das Angebot von geschmacklosen billigsten Dessous.
Eine Namensliste existiert und wird für verschiedene Zwecke von Nutzen sein. Im Live Traffic Feed wurde übrigens parallel zu meinem Seitenbesuch hier der Besuch dieses Beitrags angezeigt.


Der Job des Zersetzens setzt Neid auf den anderen, Hass und eine unendliche eigene innere Leere voraus, die nur noch die Fülle im anderen zerstören will.


Zitat:

"Nicht alle widerständigen Gruppen konnten zersplittert werden und nicht alle aktiven Demokraten wurden einsam und unordentlich. Woran lag das? Überblickt man mit dieser Fragestellung z.B. die Veröffentlichung von Furian [26], in der ehemalige politische Häftlinge aus der DDR-Zeit über ihre Hafterfahrungen berichten, so fallen bei den nach der Haft mir ungebrochen erscheinenden Autoren folgende soziale und persönliche Besonderheiten auf: Sie waren in der Haftzeit nicht vereinsamt und machen auf mich den Eindruck von starken Persönlichkeiten. Die Eigenschaften Rechtsbewusstsein, Gewissenhaftigkeit, Mut, Kreativität, Sensibilität und Ironie habe ich ihnen zugeordnet. Diese genannten Fähigkeiten erhöhen (wenn meine Zuordnungen korrekt sind) demnach die Widerstandskraft, auch gegen Zersetzungen."


Ich ergänze: Spiritualität. In welcher Form auch immer!