Sonntag, 17. August 2008

FFF

Ich schrieb vor langer Zeit, dass manche Bemerkungen durch die Blume bei mir früher mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurden, war ich doch noch nicht ganz so gut informiert trotz meiner Arbeit. Was soll ich beispielsweise davon halten, wenn einer der neuen Kontakte mitten im Gespräch vor einigen Jahren ohne erkennbaren Zusammenhang erzählt, dass viele für die gute Sache gearbeitet hätten und '89 nach Öffnung der Akten dann vor die Alternative gestellt worden seien: Entweder Knast oder für uns arbeiten! Was soll ich davon halten, als Beifahrerin ein Gefühl von Hilflosigkeit zu spüren, weil der kontinuierliche Wechsel von Gas geben und vom Gas gehen, Gas geben und vom Gas gehen ohne Anlass auf der Autobahn mich doch sehr verunsichert. Noch mehr verunsichert als die an anderer Stelle plötzlich auftauchende Neigung, dem Auto vorne so dicht und schnell wie möglich aufzufahren, nachdem der Fahrstil am Anfang ein etwas anderer war.
Dieses sind Machtspielchen. Machtspielchen wie so viele, die ich im Kopf habe und über die sich dann andere Gedanken machen können, wenn die hoffentlich recht unterhaltende Lektüre unter's Volk verteilt wird. Ich jedenfalls bin gewillt, auch meinen ganz persönlichen Vorteil aus diesen Dingen zu ziehen. Wie man sicher gut verstehen kann. Wenn er sich denn zur Abwechslung mal mit Lesen und nicht mit freudig feuchtem Fern.Sehen oder der sicher sinnvollen Sorge um Hammer und Schwert befasst.




Update:

Notiz für das Manuskript. Ausgesprochen interessant war es - wieder einmal - das Wort "Monster" auf den Seiten des Buches der Autorin M.H., S. 247, wiederzufinden, das ich gerade lese. Vielleicht ist da der Wunsch nach eigener Heilung die Mutter des Gedankens?