Dienstag, 8. Juli 2008

Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was wird aus meinen Blogs? Ist es eine Ausstellung, eine Galerie, ein Raum zum Leben, ein Ort der Ruhe, ein Ort des Kunsthandwerks, ein Ort der Begegnung, der Information? Ein politischer Ort? Ein Ort der Spiritualität?
Das Wort Tempel kommt mir zu mächtig vor, um es in der Aufzählung zu erwähnen. Seit ich einen der Beiträge in "Die tanzende Göttin. Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik" gelesen habe, erkenne ich, dass der so energieaufwändige Versuch, die Bereiche zu trennen, zu kategorisieren, mich zu ver-orten und damit andere Orte zu verlassen, ein Ergebnis der patriarchalen Spaltung ist, die ich nicht mehr leben möchte. Leben kann. Leben will. Mein Leben ist ein wenig leichter geworden seitdem.