Samstag, 19. Juli 2008

Warum ich keine Buddhistin bin:

"Werdet gewahr, daß der Körper kein Leid hat, sondern Leid ist. Erst dann können wir damit beginnen, die Wirklichkeit des menschlichen Leids zu verstehen. Es ist nicht so, daß wir uns ab und zu unbehaglich fühlen, sondern dieser Körper besteht aus Leid. Er kann nicht stillsitzen oder -liegen, ohne Unbehagen zu empfinden. Erkennt die Unbeständigkeit. Erkennt, daß es für den Körper keine dauerhafte Befriedigung geben kann. Erkennt, daß Empfindungen unaufgefordert auftauchen. Warum sie also "mein" nennen? Zieht aus den unangenehmen Empfindungen eure Lehre. Und bewegt euch dann, wenn es unbedingt nötig ist - aber bewegt euch nicht unüberlegt. Bewegt euch erst, nachdem ihr geprüft habt, warum ihr es tut. Bewegt euch so behutsam und achtsam, daß es weder euch selbst noch euren Nachbarn stört."


Ayya Khema (2:19)
(Die Massenpsychologie des Buddhismus)