Sonntag, 13. Juli 2008

Philosophie

nicht als emotionsfreie Zone eines auf elitäre Abgrenzung bauenden Begriffsgeschwurbels, ängstlich bedacht auf bilderfreies Denken, das bikamerales weibliches Denken nicht etwa als überlegenere Fähigkeit sondern als Unfähigkeit zur Logik diskriminiert. Philosophie als Verbindung von Vernunft und Weisheit.



Annegret Stopczyk-Pfundstein, Sophias Leib. Der Körper als Quelle der Weisheit.

Im Internet:
Agentur für angewandte Ethik und Philosophie





Aus dem Klappentext des Buches:

"Eine Philosophie des Leibes" oder gar eine "Leibphilosophie", wie sie in diesem Buch vorgestellt wird, hat es vorher noch nie gegeben. Die europäische Philosophie kannte zwar Verteidiger des Leibes, aber der Geist war dennoch immer wichtiger als der Leib. Menschen existieren aber als Leib, Geist, Seele und Gemüt gleichzeitig. Die alten Trennungen in diesen verschiedenen Bereiche müssen mit den Ergebnissen der neueren Gehirnforschung und der neu zu gründenden europäischen Weisheitsforschung überwunden werden. Wie also kann unser Erkenntnisprozeß zeitgemäßer formuliert werden?

Aus weiblicher Sicht vielleicht, in der es ein "Mehreres zugleich" immer schon gab?
In den Werken von Parmenides bis Nietzsche und von Sappho bis Virginia Woolf werden Quellen aufgespürt, mit denen es gelingt eine weisheitliche Philosophietradition neu zu entwickeln, die erstmals Denken, Fühlen und Erleben eng verbindet. Die Sprache hebt sich dabei wohltuend von der oft gespreizten akademischen Sprache ab und macht das Buch für Laien wie für Fachleute zu einer angenehmen Leseüberraschung.
Mit diesem Buch wird der Grundstein für eine neue europäische Philosophie gelegt.


WIDERSPRUCH - Münchner Zeitschrift für Philosophie