Donnerstag, 17. April 2008

Wo die Macht ist

Ich halte es für eine fatale Fehlentwicklung, nicht die matrilinearen Strukturen zu stärken, also zum Beispiel Mutterschaft mit Macht und Geld auszustatten. Wie jede weiss, die diesen Job bekommen hat und ihn ernst nimmt, ist Mutterschaft sehr zeit- und arbeitsaufwändig und fordert viele verschiedene Fähigkeiten. Es ist also falsch zu sagen, Mutterschaft zieht von der Arbeit weg. Richtig ist: Die unbezahlte Arbeit Mutterschaft zieht weg von der bezahlten Erwerbsarbeit. Niemand müsste weggehen zu einem anderen wichtigen Ort der Macht, wenn Mutterschaft und Familie mit Macht ausgestattet würden, gesamtgesellschaftliche Entscheidungen also innerhalb dieser Strukturen gefällt würden. Gut organisieren lässt sich das zum Beispiel auch mit Hilfe von technischer Kommunikation. Wer also hat Angst vor einem Aufbau von matrilinearen Clan-Strukturen?