Mittwoch, 19. März 2008

Falsch übersetzt

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat also nur gesagt, das Besatzerregime solle verschwunden. Ihm wurde somit von Teilen der Presse Unrecht getan. Das sehe ich allerdings gelassen bei einem Mann, der zum Holocaust-Leugner-Treffen einlädt, und der ein klerikal faschistisches Land regiert, in dem als einziges noch Kinder gehängt werden. Oder in dem das Strafgesetz unter anderem eine Hinrichtung durch Steinigung vorsieht. "Es schreibt vor, dass die Steine groß genug sein müssen, um Schmerzen zu verursachen, aber nicht so groß, dass das Opfer sofort stirbt. Artikel 102 des Strafgesetzbuches erklärt, dass Männer bis zu ihren Hüften und Frauen bis über die Brüste eingegraben werden sollen, wenn sie zum Tod durch Steinigung verurteilt sind. Artikel 104 erklärt im Bezug auf die Strafe für Ehebruch, dass die Steine "nicht so groß sein sollten, dass die Person bereits nach ein oder zwei Würfen stirbt; Sie sollten auch nicht so klein sein, dass sie nicht mehr als Steine bezeichnet werden können".