Sonntag, 10. Februar 2008

Infragestellung

Von Fiktionen zur Führungsfrage zur demokratischen Beziehungsgestaltung. Das Hinterfragen von Autorität und deren Stilisierungen, die Instrumentalisierung von emotionalen Bindungen sind ein wesentlicher Teil des Coaching-Ansatzes der ISLA.
Ich begleite den Prozess der Persönlichkeits- und Identitätsbildung mit dem Mittel der Provokation, die zur Dekonstruktion von Machtpositionen auffordert.
Mein Kunstname "Commander Morgaine" weist darauf hin, dass ich eine Führungsposition inne habe. Diese lässt sich durch Spielsituationen, die Vorteil aus einem Kommunikations- oder Emotionsmonopol schöpfen wollen, nicht in Frage stellen. Humor, Provokation, Dekonstruktion, Empathie, aber auch die Fähigkeit des Mitleidens hingegen können ein kunstvolles Geflecht von dynamischer Machtkonstellation bilden, die alle Beteiligten in einen wachstumsorientierten Lernprozess gleiten lässt.

Die "moderne Fiktion" des doppelten Spiels, das auf der zweiten Ebene die Machtfrage nicht nur außer acht lässt, sondern dazu neigt, die Spieler einem Wechselbad von Omnipotenz und Minderwertigkeitsgefühlen auszusetzen, ist ein wachstums-hemmender Prozess für Einzelne und die Gruppe, der zudem das Ausdifferenzieren sinnvoller neuer Systeme erschwert oder unmöglich macht.