Mittwoch, 6. Februar 2008

Eingebettet

"LONDON, 1. Februar (UPI) -- Der Iran unter den Mullahs ist das einzige Land der Welt in dem immer noch Kinder gehängt werden und es hat die gleiche finstere Erfolgsgeschichte über seine Behandlung von Frauen.

Am 15. Januar steht in einem Bericht von Amnesty International, dass neun Frauen und zwei Männern der Tod durch Steinigung bevorsteht und dass die "grauenhafte Praxis speziell dafür vorgesehen ist, die Leiden der Opfer zu erhöhen".

"Die Mehrheit derer, die zum Tod durch Steinigung verurteilt wurden, sind Frauen. Frauen leiden durch eine solche Bestrafung unvergleichlich mehr. Eine Begründung dafür ist, dass sie vor dem Gesetz und den Gerichten nicht gleich behandelt werden. Damit werden internationale Standards für faires Urteil eindeutig verletzt", erklärt Amnesty International.

Rahele Zamani, 27, wurde im Dezember im Evin Gefängnis gehängt. Ihr dreijähriger Sohn und ihre fünfjährige Tochter sind nun Waisen.
Mindestens 113.454 wurden im vergangenen Sommer allein in der iranischen Hauptstadt von den Staatlichen Sicherheitskräften eingesperrt, weil sie "unangebracht bekleidet gewesen seien", so der Bericht des Teheraner Polizeichefs Ahmad-Reza Radan.

Die Misshandlung von Frauen ist in die Ideologie des Regimes eingebettet. Der Höchste Führer der Mullahs, Ali Khamenei sagte im Juli vergangenen Jahres: "Wir sind in unserem Land Zeugen dafür, dass einige Frauenaktivistinnen und ein paar Männer versuchen, mit dem islamischen Gesetzen zu spielen ... um sie an die frauenspezifischen internationalen Konventionen anzupassen. Das ist falsch. ... Sie sollten keine Lösung darin sehen, dass sie die islamischen Rechtsgesetze ändern."


"Das Strafgesetzbuch des klerikalen Regimes beschreibt die Hinrichtung durch Steinigung. Es schreibt vor, dass die Steine groß genug sein müssen, um Schmerzen zu verursachen, aber nicht so groß, dass das Opfer sofort stirbt. Artikel 102 des Strafgesetzbuches erklärt, dass Männer bis zu ihren Hüften und Frauen bis über die Brüste eingegraben werden sollen, wenn sie zum Tod durch Steinigung verurteilt sind. Artikel 104 erklärt im Bezug auf die Strafe für Ehebruch, dass die Steine "nicht so groß sein sollten, dass die Person bereits nach ein oder zwei Würfen stirbt; Sie sollten auch nicht so klein sein, dass sie nicht mehr als Steine bezeichnet werden können".