Mittwoch, 4. Juli 2007

Wie ist Eure Meinung dazu?

"Das Pentagon schätzt offenbar Kettensägemassaker an den Bösen, in diesem Fall außerirdische Monster, wenn sie eliminiert werden und dabei Ströme an Blut fließen sowie die Gedärme herausquellen. Es wäre eine gute Gelegenheit für die deutschen Politiker, die für das Verbot von Killerspielen eintreten, ihre Kollegen in den USA aufzufordern, solche mit Steuergeldern dotierten internationalen Wettbewerbe zu unterlassen. Erfolg hätte dies allerdings sicher nicht, zumal die USA sich als Supermacht hier nicht reinreden lassen würde, sondern transatlantisch auch die Werte verschoben sind. Ächtet man in den USA eher den Sex, so ist in Europa die Gewalt verpönt.

Das Pentagon will mit dem Wettbewerb ebenso wie üerhaupt mit der Entwicklung und dem Angebot von Computerspielen das Image des Militärs aufwerten und Jugendliche anziehen, in die Berufsarmee einzutreten. Der Krieg gegen den Terror sorgt zwar für Einsatz im ersten Leben, aber nicht unbedingt für den erforderlichen Nachschub an Rekruten, die rechnen müssen, in den Irak zu kommen. Dafür sollen die Spiele sorgen, die gleichzeitig Computerspiel und realen Krieg ineinander verschwimmen lassen und die Jugendlichen locken wollen, die die spielgeformten Kenntnisse für den Hightech-Krieg mitbringen

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Der Krieg ist grausam, das wissen wir. Es gibt Kollateralschäden, und auch sonst wird unter Todesgefahr manches geweckt. Mit grausamen Computerspielen, bei denen man wie in "Gears of War" auch noch auf Verwundete eintreten muss, um sie zu töten, schafft man Realismus fürs Schlachtfeld: für die Soldaten, die für den Einsatz trainiert werden, für die Jugendlichen, die schon mit den entsprechenden Erwartungen kommen sollen. Louise Eaton von der Army versichert, dass man "die empfohlenen Spiele sehr sorgfältig angeschaut" habe. Man habe den Wettbewerb schließlich auch erst für Spieler ab 17 Jahren geöffnet."


Hier steht der ganze Artikel:
Das Pentagon veranstaltet einen Killerspiele-Wettbewerb

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